Nach dem guten dritten Platz in Putten (NL) sah es in der Euro Cup Wertung ja nicht schlecht für den Fighter aus. Das wir nach dem Lauf in Herning (DK) die Gesamtwertung anführen, hätten wir aber selber kaum für möglich gehalten.
Insgesamt waren neun Starter für die 4,5t Euro Cup Wertung nach Dänemark gekommen. Die Italiener und Seaside Affair fehlten. Fighter war zweiter Starter, nachdem Green Spirit bereits den Full Pull geschafft hatte. Mit Vollgas ging auch Tobias über die volle Distanz. Jetzt hieß es also warten, gegen wen wir alles im Stechen bestehen müssen, aber da kam nix mehr. Simply Irresistible kam dem Full Pull mit 99,95 m noch am nächsten, verzichtete aber auf den möglichen zweiten Versuch.
Zuerst einmal gibt es abseits von Motoren und Technik etwas sehr erfreuliches zu Berichten: Es gibt Nachwuchs im Team: Lisi und Daniel Frische sind seit dem 27. Juni stolze Eltern einer Tochter mit dem Namen Lina! Dazu vom gesamten Team die herzlichsten Glückwünsche!
Parallel zu diesem Termin fand am 27. Juni in Haltern ein Lauf zur deutschen Meisterschaft statt. Leider meinten es die äußeren Umstände mit dem Veranstalter nicht sonderlich gut: neben heißem Sommerwetter fand an diesem Tag noch das WM-Viertelfinalspiel der deutschen Fußball Nationalmannschaft gegen England statt, sodass die anwesenden Teams vor leider viel zu wenigen Zuschauern an den Start gehen mussten. Auch auf dieser Veranstaltung hatten wir wieder technische Unterstützung durch Ryan Micke aus den USA zur Optimierung der Motoreinstellungen. Das seine Anwesenheit Früchte trug zeigte sich gleich in der 3,5 t Klasse:
Aufgrund von EFI bedingten Anpassungsarbeiten waren die Tage in der Werkstatt nach der Veranstaltung in Bernay sehr arbeitsreich. Umso interessierter fuhren wir zum Euro-Cup nach Made, um zu sehen, ob die gemachten Modifikationen auch den gewünschten Erfolg hatten. Verstärkung hatten wir auf der Veranstaltung durch Ryan Micke von „Mick's Performance“ aus den USA, der angereist war, um uns bei der Auswertung der EFI Daten etwas mehr „Know How“ zu vermitteln.
Nach zwei Woche mit einem stramm gefüllten Reparaturprogramm in der heimischen Werkstatt, ging es in der Nacht von Freitag auf Samstag in Richtung Normandie in Frankreich, wo uns nach der 10 stündigen Fahrt, Sonnenschein, ca.27° Grad und Erdwälle mit rund 18.000 Zuschauern erwarteten.
Zu später Stunde begann dort die 4,5t Klasse als letzte Klasse des Tages, in der der Green Fighter als fünfter Starter auf der Teilnehmerliste stand. Von vornherein war klar, dass es nicht einfach werden würde, sich gegen europäische Spitzen-Traktoren wie Green Spirit (NL), Simply Irresistible (NL), Starlight Express (I) und Cougar (S) zu behaupten.
An Pfingstmontag stand traditionsgemäß der Lauf zur deutschen Meisterschaft in Haßmoor in Schleswig-Holstein auf dem Programm. Am Sonntag Nachmittag gings ganz entspannt in Richtung Norden.
Montag Morgen zeigte sich das Wetter nicht unbedingt von seiner besten Seite und es hieß erst mal warten, bis der Regen aufgehört hatte.
Als es dann wieder trocken war, gab es in der 3,5 t Klasse für alle nur einen Zug. Nachdem Tobias mit dem Green Fighter mit einem relativ frühen Startplatz noch nicht ganz mit der Bahn zurande kam, waren am heutigen Tag leider nicht viel mehr als 71 Meter möglich. Deutlich besser war Daniel mit dem Green Monster unterwegs: nach einem schnurgeraden Pull stellte er den Bremswagen bei 98 Metern ab. Bestweite in dieser Klasse,