Wie üblich in den letzten Jahren, konnten wir auch in diesem Jahr wieder ein großes Starterfeld aus den Teilnehmern zur deutschen Meisterschaft so wie internationalen Gaststartern zum ersten Meisterschaftslauf im heimischen Füchtorf begrüßen. Trotz der in diesem Jahr eher kühlen Temperaturen haben wir uns über den enormen Zuschauerzuspruch sehr gefreut.
Kalte Außentemperaturen; großer Aufwand die Trecker auf Betriebstemperatur vorzuwärmen und alle Menschen, die einem über die Saison im „Tractor Pulling Zirkus“ begleiten wieder zu treffen, das ist Zwolle. Die erste große Hallenveranstaltung des Jahres, zu der wir in diesem Jahr wieder eingeladen waren und der Einladung wir auch gerne mit dem Green Fighter gefolgt sind.
Für uns ging es diesmal dabei weniger um die Platzierung sondern vielmehr darum, ein paar Veränderungen am Orginal Allison Lader zu testen.
Geplant war, je nach Abschneiden, nicht nur in der 4,5 t Klasse in der ersten Session, sondern auch in der 3,5 t Klasse am Abend zu starten.
Nachdem mit aufwendiger Heiztechnik der Green Fighter gut vorgewärmt wurde, gings hinaus in die frostige Kälte zum Warmlaufen lassen; etwas mühsamer als im Sommer brachten wir aber alle drei Allisons ans laufen und wurde gut vorbereitet in den Start Vorbereitungsraum gezogen. Als einer der letzten Starter in der Klasse waren wir alle sehr gespannt, ob das neu entwickelte Laderrad im originalen Ladergehäuse die darin gesteckten Hoffnung erfüllen konnte, oder nicht. Es war an Rico, dieses zu testen.
Nach der grünen Flagge gab er Gas und der Green Fighter ging zügig vom Start weg. Leider ging der linke Motor, in dem das neue Laderrad eingebaut war, während des Pulls aus offensichtlich nicht erklärbaren Gründen aus. Mit nur zwei laufenden Motoren war die nötige Weite, um sich für's Stechen zu qualifizieren, natürlich nicht möglich.
Etwas enttäuscht ging's zurück zum LKW, wo wir alle ziemlich interessiert daran waren, was passiert war.
Leider mussten wir feststellen, dass das neue Laderrad nach dem Pull deutlich mehr Axial-Spiel hatte, als das ein weiterer Start in der 3,5 t Klasse damit noch möglich gewesen wäre.
In der heimischen Werkstatt in Füchtorf war die Ursache für das zu große Lager-Spiel recht schnell gefunden: ein Axial-Lager im Ladergehäuse war aufgrund von Ölmangel ausgelaufen.
Die Fehlerquelle ist gefunden und mit begründetem Optimismus gehen wir in die neue Saison, dass wir mit den Veränderungen am Laderrad auf dem richtigen Weg zu sein scheinen.
Überzeugen kann man sich davon auf unserer Heimveranstaltung am letzten Wochenende im April (27. und 28.04.2013).